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Wieder am Werk

13. Dezember 2021

Nach drei Wochen Krankschreibung war ich heute wieder arbeiten. Noch fühle ich mich nach der Corona etwas schwach, aber ich habe den Arbeitstag gut überstanden. Das ging aber nur deswegen gut, weil ich mich nicht zu sehr auf meine Schwäche konzentriere, sondern auf die Aufgaben, die zu erledigen sind. So fällt es mir auch leichter, die Folgen der Corona zu ertragen und dabei nicht zu verzweifeln. Ich bin ein Überwinder und deswegen lasse ich mich von meinen eigenen Schwächen nicht entmutigen lassen, sondern feste Zuversicht behalten, dass alles bald vorbei ist, was mich einschränkt oder belastet. Ja, das ist der Glaube! Ohne Glauben geht nichts!
Neulich meldete sich eine Freundin aus der Ukraine bei mir und bat mich, mit ihr zu reden. Sie hat auch Corona hinter sich und kann jetzt nicht mehr Tanzen, weil ihr Gleichgewicht gestört ist und der Blutdruck immer wieder steigt. Die aktuelle Situation in ihrem Leben und in der Welt machte sie nicht nur traurig, sondern erschreckte sie richtig. In einem Gespräch mit mir hat sie mir von einem Traum erzählt, in dem sie in einem Lift in den Abgrund stürzte und dann hat ihr ein Mann die Hand gegeben und sie daraus gerettet. Sie ist nun der Meinung, dass dieser „Retter“ ich bin, weil nach bereits nach einem ersten Gespräch mit mir sie wieder „nüchtern“ geworden ist und neue Hoffnung fasste. Das hat mich natürlich sehr gefreut und bestätigte mir wieder, dass ich eine Berufung zum Ermutiger habe. Deswegen arbeite ich auch an meinem Buch „Enthartzviert“, weil ich dadurch viele Menschen ermutigen möchte, die jede Hoffnung auf ein normales Leben verloren haben. Mein Leben verändert sich dadurch auch immer mehr. Anderen zu dienen, muss nicht viel Geld oder sogar Zeit kosten. Schon ein Paar freundliche Worte können das Leben unserer Mitmenschen total verändern. Sag Deinen Mitmenschen mehr gute Worte und achte sie als Menschen, ohne sie in die „Schubladen“ zu stecken, wie z. B. „geimpft“ oder „ungeimpft“.

Was ist, wenn ich gekündigt werde?

10. November 2021

Viele Menschen in dieser Zeit machen sich Sorgen, dass sie gekündigt werden können, weil sie nicht geimpft sind oder weil man einen Ersatz für sie gefunden hat. Diese Sorgen sind zwar berechtigt, aber nicht wirklich hilfreich. Sorgen und Ängste machen viele Menschen kaputt. So haben sich bereits viele Menschen umgebracht, nur weil sie eine Kündigung von ihrem Chef im Briefkasten entdeckt haben. Aus meiner Sicht, war das eine falsche Entscheidung und ich würde niemandem raten, sich das Leben zu nehmen, egal wie bedrohlich die Lage ist. Es gibt immer Hoffnung und es gibt immer noch genug Möglichkeiten, sich den Weg in die berufliche Freiheit zu bauen.
Mein dringender Rat an alle Menschen in Deutschland – nicht nur an die von Arbeitslosigkeit berohten – lautet: Bitte, bitte, bitte nicht einseitig denken, wie die Nachrichten von ARD und ZDF berichten! Im Fernsehen sagt man: „Es gibt Millionen von Arbeitslosen!“, dafür verschweigt man aber, dass von denen bereits einige Millionen eine Lösung gefunden haben. Wenn Dein Chef Dich zu Deiner Kündigung gratulieren will, vergiss sein arogantes Gesicht und denk lieber darüber nach, wie Du Dein Leben ändern kannst, so dass Dein Exchef bei der nächsten Begegnung vom Hocker fällt, weil er erfahren wird, dass Du erfogreicher bist, als er.
Alles fängt mit dem Glauben an. Glaubst Du, dass Du ein Versager bist, weil Dein Chef Dich kündigen will? Oder glaubst Du, dass Dein Chef Dich nicht würdig ist, weil Du besser bist, als er sich das vorstellen kann? Zum Versager wird man nicht, weil man immer wieder versagt, sondern weil man daran glaubt, Versager zu sein. Mir haben viele Menschen jahrelang eingeredet, dass ich ein Versager bin, weil sie mich immer mit anderen vergliechen haben. Ich wurde oft gekündigt und musste mir oft neuen Job suchen, aber das hat mich nur stärker gemacht und ich wurde reicher an Erfahrungen. Der Spruch „Was uns nicht umbringt, macht uns stark!“ hatte für mich schon einen gewissen Sinn. Deswegen will mit diesem Blog und mit meinem Buch, das hoffentlich bald schon rauskommt, Dir und anderen Menschen Mut machen, nach vorne zu schauen und nicht die Momenten des Versagens zu bedauern.